Aktuelles

Wissenschaftliche Preise 2016 der ÖGG (Österreichischen Geographischen Gesellschaft)

ÖSTERREICHISCHE GEOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT (ÖGG)

Wissenschaftliche Preise 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Die Österreichische Geographische Gesellschaft vergibt im Jahr 2016 die nachstehenden wissenschaftlichen Preise.

Wir ersuchen Sie höflich um Bekanntmachung in Ihrem Wirkungsbereich und würden uns über Einreichungen aus Ihrem Institut sehr freuen.

 

HANS-BOBEK-PREIS 2016

Für den Hans-Bobek-Preis, der mit EUR 2.000,- dotiert ist, können in deutscher oder englischer Sprache verfasste Dissertationen, Habilitationsschriften oder gleichwertige, von einer Person selbstständig verfasste wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden, die „… geeignet erscheinen, die geographische Wissenschaft wesentlich zu bereichern und voranzutreiben“. Höchstalter zum Zeitpunkt der Bewerbung: 45 Jahre.

 

FÖRDERUNGSPREIS DER ÖGG 2016

Für den Förderungspreis der ÖGG, der mit EUR 1.000,- dotiert ist, können fachlich hervorragende Diplom- oder Masterarbeiten aus allen Teilgebieten der Geographie eingereicht werden. Bewerben können sich nur Personen, die in Österreich sesshaft und zum Zeitpunkt der Bewerbung unter 35 Jahre alt sind.

 

LEOPOLD-SCHEIDL-PREIS FÜR WIRTSCHAFTSGEOGRAPHIE 2016

Der Leopold-Scheidl-Preis für Wirtschaftsgeographie, der mit EUR 1.000,-  dotiert ist, wird an Verfasserinnen und Verfasser von hervorragenden Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten aus Wirtschaftsgeographie und verwandten Fachgebieten verliehen. Bei diesem Preis gibt es keine Einschränkung nach Alter oder Wohnsitz.

Die Einreichungen sind bis 31. Dezember 2016 zu richten an:

Österreichische Geographische Gesellschaft, A-1070 Wien,

Karl-Schweighofer-Gasse 3/7.

Erwartet werden: Jeweils ein vollständiges Exemplare der Arbeit in ausgedruckter und in digitaler Form, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und nach Möglichkeit die  bisher vorliegenden Gutachten.

Eingereicht werden können Arbeiten, die in den Jahren 2015 oder 2016 fertiggestellt und approbiert worden sind.

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auch im Anhang sowie auf der Homepage der ÖGG
http://www.geoaustria.ac.at/wissenschaftlichepreise/aktuellecalls.

Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Geschäftsführer des Geographie-Fonds Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

2016 ist das International Year of Global Understanding (03/2016)

Das International Year of Global Understanding wurde für 2016 von den Weltdachverbänden der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften prokalmiert.
 

Das International Year of Global Understanding (IYGU) befasst sich mit der Art und Weise, wie wir in einer zunehmend globalisierten Welt leben. Wie verändern wir die Natur? Wie bauen wir neue soziale und politische Beziehungen für die neuen globalen Realitäten? Gesellschaften und Kulturen bestimmen die Art und Weise, wie wir mit der Natur leben und diese gestalten. Sie beeinflussen auch, wie wir die globalen Auswirkungen unseres täglichen Verhaltens wahrnehmen. Man kann die Welt nicht verändern, wenn man nicht versteht, was das tägliche Handeln für die Welt als Ganzes bedeutet.
 

Mehr zum International Year of Global Understanding finden Sie hier: http://www.global-understanding.info/de und im Youtube-Channel.

Geographie und geographieverband.at in einem Artikel in "Die Presse" am 23./24.01.2016

"Jenseits von Stadt Land, Fluss
Geografie. Mit dem früheren Fach ,,Erdkunde" hat moderne Geografie wenig zu tun. Ein Blick auf dieses Studium im ,,International Year of Global Understanding".

von Erika Pichler"

Online: http://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/4910204/Jenseits-von-Stadt-Land-Fluss?from=suche.intern.portal

geographieverband.at ist Projektpartner im Projekt „k.i.d.Z.21-Austria“ - Preparing Austria´s
Youth for Climate Change Challenges of the 21st Century
(05/2015)

Das Projekt „k.i.d.Z.21-Austria“ zielt darauf ab, die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Jugendlichen in Österreich bezüglich des Klimawandels zu erhöhen und ihre Handlungs- und Anpassungsfähigkeit zu stärken. Dafür wurde in einer zweijährigen Pilotphase die Forschungs-Bildungskooperation „k.i.d.Z.21-kompetent in die Zukunft“ entwickelt. Der Theorie des moderaten Konstruktivismus folgend, wird dabei im Rahmen eines inter- und transdisziplinären Ansatzes Raum für forschend-entdeckende Lernprozesse geschaffen, u.a. bei einem einwöchigen Forschungsaufenthalt im Gebirge. „k.i.d.Z.21-Austria“ wird in Zusammenarbeit mit „LehrerInnen-Arbeitsgemeinschaften auf Bundes- und Länderebene“ die Kerngedanken des Projekts im österreichischen Schulsystem verbreiten. Dazu werden fächerübergreifende LehrerInnen-Fortbildungen konzipiert, in deren Rahmen sich die Teilnehmenden über ihre wichtige Rolle als MultiplikatorInnen bewusst werden und selbstständig Projektideen, adaptiert an ihre Region und Schulsituation, entwickeln. In Kooperation mit dem Projektteam, ExpertInnen aus der Klimawandelforschung (vermittelt durch das Climate Change Centre Austria) und den Geographieinstituten Österreichs (eingebunden über den Verband der wissenschaftlichen Geographie Österreichs) setzen sie diese um. Dadurch wird die Zielgruppe österreichischer Jugendlicher auf breiter Basis erreicht, und somit ein Beitrag zur Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung im österreichischen Schulsystem geleistet.

 

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts zielt zum einen darauf ab, die Effektivität des angestrebten Multiplikationseffekts zu ermitteln. Ferner sollen mit Hilfe sowohl quantitativer als auch qualitativer Forschungsmethoden Wirkungsfaktoren effektiver Bewusstseinsbildung identifiziert werden, die in die stetige Weiterentwicklung und Optimierung der zielgruppenspezifischen Formate zur Kommunikation über den Klimawandel einfließen.

 

Homepage: http://kidz.ccca.ac.at
 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Austrian Climate Research Programme“ durchgeführt.

geographieverband.at unterstützt International Earth Science Olympiad (IESO) 2013 (07/2013)

Der geographieverband.at begrüßt es sehr, dass Kollegin Ass.-Prof. Dr. Kirsten von Elverfeldt stellvertretend für das Fach der Geographie eine tragende Funktion innerhalb der Organisation der International Earth Science Olympiad (IESO) 2013 innehat. Die IESO 2013 selbst ist ein wichtiger Baustein zur Verbreitung des auch in der Geographie zentralen Gedankens der Nachhaltigkeit und unterstreicht die Bedeutung der Geographie auch als Schulfach.

Aus diesem Grunde unterstützt der Verband der wissenschaftlichen Geographie Österreichs – geographieverband.at mit Nachdruck die Teilnahme österreichischer Schülerinnen und Schüler an dieser Veranstaltung. Bedauerlicherweise ist es aus satzungsrechtlichen und budgetären Gründen nicht möglich, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Umso erfreulicher ist, dass die Finanzierung für die österreichische Teilnahme gesichert ist.

Wir wünschen unserer Kollegin ein gutes und erfolgreiches Training mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und der Veranstaltung als Ganzes bestes Gelingen und den österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg im Wettbewerb!

Nähere Informationen zur IESO 2013: http://ieso2013.webs.com/

geographieverband.at unterstützt Anliegen von Südtiroler GeographielehrerInnen (07/2013)

Da auch die österreichische Hochschulgeographie, v. a. durch das Institut für Geographie der Universität Innsbruck, für die Ausbildung von Geographielehrerinnen und -lehrern in Südtirol (mit)verantwortlich zeichnet, verfolgt der Verband Entwicklungen im Bildungsbereich in Südtirol mit großem Interesse. Im Rahmen einer Oberschulreform wurde das Fach Geschichte und Geographie neu eingeführt; allerdings ist bisher nicht vorgesehen, dieses Fach von Lehrpersonen für Geographie unterrichten zu lassen. Die von diesem Beschluss betroffenen Lehrpersonen für Geographie bemühen sich um eine Revidierung dieser Entscheidung.

Der geographieverband.at begrüßt die Einführung des Faches Geschichte und Geographie, das vom Titel der Bedeutung des Faches Rechnung trägt. Die Geographie ist die zentrale Wissenschaft, wenn es um das moderne Mensch-Umwelt-Verständnis geht. Die Besonderheit und Stärke der Geographie ist die Verknüpfung von natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven und Methoden. Dieses Verständnis von Geographie spiegelt sich unmittelbar in der Ausbildung der Lehramtsstudentinnen und -studenten wider. Gemeinsam mit einer profunden didaktischen Lehre sind Geographielehrerinnen und -lehrer prädestiniert, Schülerinnen und Schülern die komplexen – und immer mehr an Bedeutung gewinnenden – Wechselwirkungen zwischen menschlichem Handeln und globalen Umweltveränderungen, zwischen globalen Ursachen und regionalen Wirkungen und zwischen Strukturen der Globalisierung und lokalen Prozessen zu vermitteln.

Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen plädiert der geographieverband.at für die Erteilung von Lehraufträgen auch an Lehrpersonen für Geographie im neuen Fach Geschichte und Geographie und unterstützt diesbezügliche Bemühungen der betroffenen Lehrerinnen und Lehrer aus Südtirol.

geographieverband.at unterstützt Bemühungen der IGU um ein International Year of Global Understanding (07/2013)

Die in der International Geographical Union (IGU) organisierten Geographinnen und Geographen wollen Ihre Forschungsergebnisse stärker in die Öffentlichkeit tragen. Hierfür verfolgen sie unter anderem die Initiative eines Internationalen Jahres zum Thema „Global Understanding“ unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen.

Das International Year of Global Understanding (IYGU) befasst sich mit der Art und Weise, wie wir in einer zunehmend globalisierten Welt leben. Wie verändern wir die Natur? Wie bauen wir neue soziale und politische Beziehungen für die neuen globalen Realitäten? Gesellschaften und Kulturen bestimmen die Art und Weise, wie wir mit der Natur leben und diese gestalten. Sie beeinflussen auch, wie wir die globalen Auswirkungen unseres täglichen Verhaltens wahrnehmen. Man kann die Welt nicht verändern, wenn man nicht versteht, was das tägliche Handeln für die Welt als Ganzes bedeutet.

Der geographieverband.at unterstützt diese sehr begrüßenswerte Initiative und hat mittels Gesprächen im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) sowie mit der österreichische UNESCO-Kommission für die Unterstützung durch Österreich geworben. Dabei hat die österreichische UNESCO-Kommission grundsätzlich ihre Bereitschaft erklärt, die Initiative zu unterstützen. Gleiches gilt auch für das BMWF. Der Antrag wird voraussichtlich in der UNESCO-Exekutivkomitee-Sitzung im Herbst 2013 eingebracht werden.

Mehr zum International Year of Global Understanding finden Sie hier: http://www.global-understanding.info/